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T.R.E.C. de Attelage ?

...oder

WAS IST T.R.E.C. FAHREN ?

Orientierungsfahren nach dem Reglement der FITE

, Auf der Orientierungsstrecke

T.R.E.C. Fahren ist in Deutschland noch recht unbekannt, findet aber zusehends immer mehr begeistere Anhänger.

T.R.E.C. ist die Abkürzung für "Techniques de Randonnee Equestre de Competition" was frei übersetzt bedeutet "Regelbuch für Wettbewerbe im Orierentierungsreiten und Fahren"

T.R.E.C. -  Wettbewerbe sind kombinierte Prüfungen, in denen es um die Techniken im Orientierungsfahren geht. Fahrer und Beifahrer müssen sich mit Karte und evtl. Kompass im Gelände orientieren und mit ihrem Gespann geländebezogene Aufgaben absolvieren, die in vielem den Aufgaben von manchem Fahrertag ähneln.

 

T.R.E.C. Fahren ist für alle Gespannfahrer offen: vom Anfänger oder Wiedereinsteiger, Sportfahrer, Jung oder Alt - Hauptsache alle haben Spaß am Fahren durch die Natur und lieben die Geselligkeit sowie die Herausforderung Aufgaben zu bewältigen. 

Entwickelt hat sich diese Sportart aus der sich jährlichh wiederholenden praktischen Prüfung der französischen Führer von Reiter / Fahrer-Gruppen, die diese ablegen müssen, damit ihre Lizenz erhalten bleibt.

Vorraussetzung für die Pferde/Ponies sind neben dem Alter von mindestens vier Jahren ein Equidenpass und die entsprechenden eingetragenen Impfungen, erwünscht ist eine große Rassevielfalt vom Shetty, Reitpony,Norweger, Haflinger, Freiberger über sämtliche Zuchtrichtungen der Kalt- und Warmblüter sowie natürlich auch Rassemixe.

Auch die verwendeten Wagen können unterschiedlichster Art sein, sie müssen nur zweckmäßig, stabil, verkehrstauglich und pferdegerecht sein.

POR

Ein T.R.E.C. - Wettbewerb Fahren beinhaltet zwei Prüfungen, eine Orientierungsfahrt mit sehr niedriger Tempovorgabe (POR) und eine Geländefahrt mit vorgegebenen Hindernissen (PTV). Die Orientierungsfahrt wird mit einer topographischen Karte gefahren. Hierbei geht es um das genaue Einhalten der vorgegebenen Strecke unter Berücksichtigung der von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt wechselnden Geschwindigkeiten. Bei Geschwindigkeitsvorgaben zwischen 5 und 12 km/h also einem ruhigen Arbeitstempo im Schritt bis zu einem flotten Trab wird ein Durchschnittstempo von 7 bis 9 km/h auf einer Fahrstrecke von bis zu 20 km erreicht. Hierbei ist die Mitarbeit der Besatzung der Kutsche gefordert. Stetig hat sie die Geschwindigkeit (ohne Entfernungsmesser, GPS, Kilometerzähler  usw.) sowie das Einhalten der Strecke zu überprüfen und anzusagen. Als Hilfsmittel sind eine Markierung am Rad, Geodreieck, Lineal und Tabellen für die Berechnung der Geschwindigkeit zugelassen.

Kartenraum
Die Geländestrecke, PTV

Bei der Geländefahrt, die mit der gleichen Wagenbesatzung gefahren wird wie im Orientierungsfahren, sind bis zu 16 Aufgaben zu bewältigen: Aufgaben wie zum Beispiel : Unbewglichkeit 60 sec., Anfahren am Berg, der Stillstand mit durchhängenden Leinen, Durchqueren einer Furt, Überfahren einer Holzbrücke und dem Fahren eines Kleeblattes oder einer L-förmigen Gasse. Damit werden Leistungsbereitschaft, Gehorsam und die Kondition des Gespannes, sowie die Geschicklichkeit und das Können von Fahrer und Besatzung überprüft.

 

Das derzeit existierende, von der FITE erstellte Reglement ist auf internationalem Niveau verfasst und als richtungsweisend anzusehen. Jedoch ist es ratsam bei Erstveranstaltungen in Deutschland die Anforderungen nicht zu hoch anzusetzen,

vorausgesetzt weder Gesundheit der Pferde/Ponys noch die Sicherheit wird beeinträchtigt.

 

Es gibt schon ein paar wenige Pioniere im deutschen T.R.E.C. Fahren welche sich die Verbreitung intensiv zur Aufgabe gemacht haben. Sie geben Kurse und Workshops zur Vorbereitung der Teilnahme an Veranstaltungen und jederzeit intensiv Auskunft.

T.R.E.C. Referent Jörn Sievers aus Celle hat schon an mehreren offiziellen Schulungen der FITE/FN/ONTE teilgenommen, hat schon erfolgreich einen Workshop durchgeführt und an dem ersten offiziellen internationalen Turnier TREC Fahren in Deutschland teilgenommen. Desweiteren hat er den Prüfer Breitensport abgelegt und die Prüfung zum Wanderfahrabzeichen abgenommen. Er steht jedem Interessierten mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

 

Desweiteren steht der internationale T.R.E.C. Richter Reiten/ Fahren, Hans Peter Schäfer aus Rheinland-Pfalz ebenfalls allen Interessierten mit seinem Fachwissen zur Verfügung.

 

Auch Joachim Lefevre aus Brachfeld ist in der T.R.E.C. Szene stark engagiert und als Turnierveranstalter mit langjähriger Erfahrung bekannt. Auch er hat sich der Verbreitung des T.R.E.C. Fahrens verschrieben.

 

Also los Leute, meldet Euch bei einem der Genannten um diese wunderbare Art der Freizeitgestaltung mit Eurem Partner - ob Shetty oder Kaltblüter - kennen zu lernen.

 

Text: Jörn Sievers, Fotos: B. Kindel

Kontakt

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Ira Steffen

praxis@podologie-steffen.de

 

 

 

 

 

 

 

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